Warum hat BPW Switzerland beschlossen, die Einführung von Frauenquoten für Verwaltungsräte zu fordern?


 



Business and Professional Women BPW Switzerland fordern Frauenquoten für börsenkotierte Firmen. Der schweiz- und weltweit grösste Verband von Berufs- und Geschäftsfrauen hat seit über 80 Jahren das Ziel, dass Frauen gleichberechtigt und gleichwertig in Führungs- und Machtpositionen vertreten sind.
 
Die Frauen machen nicht nur die Hälfte der Bevölkerung aus, sie sind auch bestens ausgebildet und in ihrer grossen Mehrheit berufstätig. Trotzdem bestehen Geschäftsleitung und Verwaltungsräte der grössten Firmen in der Schweiz immer noch aus 95, respektive 89 Prozent Männern (Quelle: Schilling-Report 2012). Die Interessen der gesellschaftlichen Gruppe der Frauen sind aufgrund der geringen Anzahl von Frauen in höheren wirtschaftlichen Positionen nicht oder schlecht vertreten.
 
Da Frauen 80 Prozent der Kaufentscheide fällen, ist es unverständlich, dass Unternehmen das Kapital der Frauen nicht nutzen, ihre Firmen erfolgreicher zu machen. Verschiedenste Studien haben zudem bewiesen, dass sogenannt gemischte Teams bessere Resultate erzielen, als uniforme Gruppen.
 
In Zeiten des Fachkräftemangels ist es unverständlich, dass die Wirtschaft auf die reiche Ressource, der vom Staat für teures Geld ausgebildeten Frauen verzichtet.

 

Broschüre mit weiteren Argumenten für die Einführung der Frauenquote (PDF)